Von Scholz überholt zu werden, ist wie..?

Ja, wie ist es, Frau Strack-Zimmermann, Herr Hofreiter, Frau Göring-Eckhardt? Wie ist es, plötzlich als lahme Ente dazustehen? Die drei pokerten hoch, doch Scholz war besser, denn dank seiner unnachgiebigen Haltung fahren neben den Leos nun auch Abrams in der Ukraine auf. Die Briten hatten ihre Eiserne Lady, wir haben nun unseren Eisernen Herrn, aus dem, da Herr mit Herrschaft, die den Deutschen überhaupt nicht behagt, in Verbindung gebracht werden könnte, mit Sicherheit ein Eiserner Sir wird. Was ist er in den letzten Tagen verspottet worden. Fast alle lagen falsch („Zauderer“, „führungsschwach“ etc.) Nur eine Fotomontage kam der Realität am nächsten. Auf dieser wechselt er ein paar Worte mit dem Führer – in einer Sprechblase neben Scholz heißt es, „er sagt, gib mir die Leoparden“, was F veranlasst, zu fragen, „Du hast nicht?“, worauf er lachend antwortet, er habe immer noch T-34 in Berlin. Nun spottet aber niemand mehr – das vermeintliche Weichei ist in Wirklichkeit ein Hardliner, der es geschafft hat, dass die Männer, die einen Panzer fahren wollen, sich bald den Typ aussuchen können. Und statt Schrott gibt es hochmodernes Gerät. Die besten Tanks, die der Westen zu bieten hat, werden in den Osten geschickt. Die zwei oder drei Monate, die die Ukrainer brauchen, um die Waffen bedienen zu können, werden die Russen nutzen, die Front zu verkürzen. Je kürzer die ist, desto geringer sind die Chancen für eine Panzergruppe, die russischen Stellungen zu durchbrechen, wie es ein Schweizer Militärexperte vorgeschlagen hat. Der meinte, mit 100 Panzern sei es möglich, die Front zu durchbrechen. Damit das passiert, müssten die Russen schon so betriebsblind wie die Deutschen vor der Einkesslung Stalingrads sein. Höchst unwahrscheinlich, dass sie sich so verhalten werden. Ausschließen kann man es aber nicht. Und jede Menge schlechtes Wetter wäre vonnöten, um vorwärts zu kommen. Kaum vorstellbar, dass die russischen Luftwaffe ihre Panzer jagenden Helikopter nicht in den Himmel bekommt. Statt in der Steppe werden die Waffen aus dem Westen wohl zur Verteidigung der Städte eingesetzt. Es ist nicht auszuschließen, dass Scholz noch einmal über seinen Schatten springen muss. Dann gibt es die „Eurofighter“. Das war es dann auch. Mit Atombomben kann Deutschland nicht dienen. Das ist auch gut so.

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