„Eternals“ – 7000 Jahre auf der Erde

können schon depressiv machen, und das erst recht, wenn man die letzten 500 Jahre nichts zu tun hatte. Zu allem Überfluss haben die „Eternals“ die fatale Angewohnheit, immer bei Ereignissen, die der Menschheit nicht gut zu Gesicht stehen, dabei zu sein. So mussten sie miterleben, wie die Spanier die Azteken niedermetzeln. Sie waren die ersten, die in Hiroshima waren. Weil sie da recht kitschig daherkamen, hat unter diesem Ereignis auch der Blog leiden müssen. Ob dies das Schicksal von Wesen ist, die darauf getrimmt sind, die Menschen vor den „Deviants“ zu retten, kann der Blog nicht beurteilen. Sie hatten jedenfalls genug Zeit, sich umzuorientieren. In dieser Periode haben viele Menschen gelebt, denen der Blog gerne begegnet wäre, wenn er zu den „Eternals“ gehört hätte. Ihn hätte interessiert, ob Mozart wirklich so war, wie er sich in „Amadeus“ gibt. Und bestimmt hätte er versucht, herauszufinden, ob ihn Königin Luise auch faszinieren würde. Was selbst dem Blog einiges Kopfzerbrechen bereitet hätte. Schließlich hat er den Ehrgeiz, ihr nicht als Napoleon zu begegnen, sondern so authentisch wie möglich zu wirken. Angesichts der vielen Persönlichkeiten, die in dieser Zeit lebten, fragt sich der Blog schon, wie jemand aus dieser Truppe in Bollywood anheuern kann. Das mag chauvinistisch erscheinen. Ist es aber nicht, wenn er einen Film dreht, das das Klischee, dort würde nur Kitsch produziert werden, eindrucksvoll bestätigt. Von den „Eternals“ hätte sich der Blog mehr Ehrgeiz erwartet. Vor allem aber mehr Humor. Den braucht man in einer Zeit, die stillzustehen scheint. Nirgendwo geht es so recht voran, selbst Scholz, der vorige Woche noch den Eindruck mit seinem Auftritt in Rom (der Blog berichtete) den Eindruck vermittelte, nur die Geburt des Celestials Tiamut könnte seinen Einzug ins Bundeskanzleramt verhindern, scheint festzusitzen. In der Außenpolitik sei man verquer mit den Grünen, was wohl nicht an Maas, der für die SPD die Verhandlungen führt, liegt, sondern an „Frau Gasnjet“. Folgt dem Problembär („Bruno“) nun eine Problemfrau? Es sieht ganz danach aus. Die Außenpolitik gehört zu den Feldern, über die man eigentlich gar nicht zu verhandeln braucht. Nun sieht es so aus, als ob die erfahrene Außenpolitikerin „Gasnjet“ das Gas zu Pershings, um die in den 80er Jahren heftigst gestritten wurde, machen will. Womit der Blog wieder bei den „Eternals“ wäre – wenn man sie braucht, tauchen sie nicht auf.

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