Blog in eigener Sache: totales Eigenlob

Obwohl dem Blog bekannt ist, dass Eigenlob stinkt, kann er nicht umhin, sich in den höchsten Tönen zu loben, auch wenn viele die Kolumnen, die hier zu finden sind, als blanken Unsinn betrachten mögen – immerhin wäre es welcher, der kaum Strom frisst, da dieser Blog nicht nur nicht auf Bilder oder Videos verzichtet, sondern es unterlässt, Blöcke zu bilden, ja sogar darauf verzichtet, Absätze zu machen. Sparsamer geht es nun wirklich nicht, es sei denn, er würde auf seine Neujahresgrüße verzichten. Warum er das schreibt? In dieser Woche hat es geheißen, die Nutzung des Netzes in Deutschland würde genauso viel CO2 wie der Luftverkehr erzeugen. Zum Glück ist Greta auf hoher See, wo es kein Empfang gibt, so dass die Branche erst einmal nicht zu fürchten braucht, bald zu den Zweigen zu gehören, die vom Greta-Effekt betroffen sind. (Der Boss SAS‘ tut so, als könne seine Linie mit sinkenden Passagierzahlen leben (in Schweden flogen im 1 Quartal 5% weniger als sonst). Aber da selbst eine Frau an der Spitze eines Unternehmens nicht einräumen würde, dass Greta dessen Existenz gefährden könne, ist Vorsicht angebracht. Es macht keinen guten Eindruck, eingestehen zu müssen, die Jeanne d‘Arc unserer Zeit könne eine Firma in den Ruin treiben.) Wie gut, dass dieser Blog vorgesorgt hat. Und selbst gegen die Auswüchse, die die moderne Technik mit sich gebracht hat, zu Felde gezogen ist. Schon früh hat er vor den Selfies, die nur das Netz verstopfen, gewarnt. Google sagt mir, dass Greta da noch große Defizite aufweist. Daran muss sie noch arbeiten. Unsere Bundeskanzlerin, die keine mehr von sich machen zu lassen scheint (wenn auch nicht der Umwelt wegen), zeigt, wie es geht. Wer anfängt, Selfies zu schießen, begibt sich den Weg der Gottwerdung. Wie viele es bedarf, um zu glauben, man sei einer, hängt von jedem selbst ab. Kein Wunder, dass es so mit der Reduzierung des CO2 nichts werden kann. Da es ist gut, dass es Medien gibt. Wie Halle TV zum Beispiel. Als ich zufällig gestern reinschaute, ist gerade über zwei Demos gegen die globale Erwärmung berichtet worden. Und im Gegensatz zu den üblichen Reportagen über engagierte Bürge, denen der Klimaschutz am Herzen liegt, hat der Reporter die Organisatoren und Teilnehmer gefragt, was sie persönlich dafür tun würden, bspw. ob sie zu Silvester auf das Böllern verzichteten. Er bekam eine überzeugendes „Ja“ zur Antwort. Und keiner der Befragten machte den Eindruck, eine Spaßbremse zu sein. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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