Wenn der Blog Verkehrsminister würde,

dann – bevor der Blog loslegt, was er alles machen würde, muss er einräumen, dass er noch weniger über die Bahn weiß als der Kandidat, der fast schon Verkehrsminister war, jedoch gerade noch rechtzeitig mit der Begründung absagte, er sei nicht vom Fach, wofür er in den Foren viel Lob und Zustimmung einheimste, hat doch ein Politiker endlich mal zugegeben, sich nicht in der Lage zu fühlen, einen Posten auszuüben. Aber was ist, wenn der ideale Verkehrsminister jemand ist, der zwar nicht weiß, wie es bei der Bahn oder in einer Autobahnmeisterei zugeht, dafür aber Ideen hat? So wie der Blog, der es schafft, in einen Zug ein- und wieder auszusteigen, im Gegensatz zur jetzigen Chefin natürlich nicht der Lage wäre, eine Lokomotive zu lenken. Dafür hat er, wie oben schon erwähnt, tolle Vorschläge, die zum Glück Unsummen verschlängen, so dass aus der „Kriegstüchtigkeit“ eine Utopie würde, die für zig Generationen ein Traum bliebe. Lange Rede, kurzer Sinn – das Land braucht Hochgeschwindigkeitsstrecken, auf denen nur Hochgeschwindig-keitszüge fahren dürfen. Deshalb würde er als Verkehrsminister dafür sorgen, dass die große Städte umfahren werden (Berlin bspw. im Süden und Westen dank einer Verbindung vom BER nach Spandau). Kein Geld würde mehr in den Ausbau innerstädtischer Bahnhöfe, über die der gesamte Verkehr rollt, fließen. Umwege statt direkter Routen wie dem unsinnigen Tunnel unter der Ostsee, der Urlaubern, die hoch an die Nordsee wollen, nichts bringt. Die Russen machen es vor – wenn der Blog die Karte richtig liest, lassen sie ihre Schnellzüge durch Moskaus östliche Vororte fahren. Sofern sie dafür noch Geld haben, denn als Vergeltung für die Angriffe auf die ukrainische Post, die Drohnen zustellen soll, haben Selenskyj & Co. entschieden, die Lagerhallen des russischen Onlinehändlers „Wildberries“ in Trümmerhaufen zu verwandeln. Dank florierender Öleinnahmen sollte der Kreml in der Lage sein, das Geld umzuschichten (Stichwort „Kriegswirtschaft“). Für die Ukraine wird das schwieriger – wegen der de facto „Seeblockade“ durch die Russen soll der Preis für Weizen stark gefallen sein. Maersk würde statt Odessa nun Constanta anlaufen. Trotz des Kriegs sollen im vorigen Jahr in den Häfen 42m t umgeschlagen worden sein. Das wird Rumänien nicht schaffen. Die Meldungen der hiesigen Medien über eine neue Wunder-Rakete machen die Situation nicht besser. Ganz im Gegenteil – man kommt nicht umhin, daran zu denken, welche Hoffnungen die Nazis mit der V2 verbanden. Zudem gehen den Russen die Ideen nicht aus – angeblich sollen die Drohnen jetzt per Laser gesteuert werden, über eine Relaisdrohne, die die Verbindung zum Schwarm herstellt. Fällt eine aus, wechselt die Verbindung zur nächsten.

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