Alkohol nachts auf Bahnhöfen alternativlos

Kein Alkohol mehr in deutschen Bahnhöfen – wie soll das gehen, wenn jeder, der einmal eine Nacht auf einem großen deutschen Bahnhöfen verbringen durfte, nur zum Schluss kommen kann, kräftig vorzuglühen, sprich reichlich betuttelt die Reise anzutreten bzw. in diesem Zustand den Zug zu verlassen? Die Bahn tut nichts für jene, denen nichts anderes übrig bleibt, als sich die Nacht um die Ohren zu schlagen. Den guten alten Wartesaal gibt es schon lange nicht mehr. Viele Lounges machen, weil es sich nicht lohnt, einfach dicht. Besserung ist nicht in Sicht. Jene im halleschen Hauptbahnhof, die rund um die Uhr offen war, muss auch schließen. Dank diverser Spielautomaten konnte sich der Besitzer über Wasser halten. Weil die Stadt Vergnügungssteuer erhöht hat, sieht er keine Chance mehr, weitermachen zu können. Während die Gebühren, die Fluggesellschaften für die Nutzung der Häfen zahlen, ermöglichen, Gestrandete wählen zu lassen, wo sie sitzen möchten, reicht der Obolus, der für die Halte an den Bahnhöfen zu entrichten ist, nicht einmal für einen Wartesaal. Selbst auf den größten Bahnhöfen sucht man danach vergebens. Nun darf man sich nicht einmal mehr die Zeit, die man dort verbringen muss, schöntrinken. Wer das will, der muss sich beeilen. Verbote scheinen der Bahn leicht von der Hand zu gehen.
Im Westen nichts Neues, was in diesem Fall heißt, die Fronterfolge der Russen haben den Faible der hiesigen Medien nach Bildern, die Russland in Not zeigen, nicht brechen können. Vielleicht steckt gar ein Zwang dahinter, zeigen zu müssen, wie schlecht es den Russen geht. Werden sie für erfolgreich befunden, klopften sie meist auch schon in Europa an. Wer den Blog liest, der braucht nicht zu warten, bis über Ereignisse, die zu Gunsten der Russen enden, berichtet wird. Statt über den Stromausfall auf der Krim zu schreiben, widmet sich der Blog der Seeblockade, die die Russen gerade im Begriff sind, zu etablieren. Die Amerika brauchen für ihre eine ganze Armada. Die Russen kommen mit Drohnen aus (Geran-4 statt der 5, die der Blog in seinem letzten Beitrag angab). Da heute wieder zwei Schiffe beschädigt worden sind, scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis die Reedereien Odessas Häfen meiden. Ziel ist es nicht, die Schiffe zu versenken, sondern seeuntüchtig zu machen, das möglichst am Kai, so dass dieser nicht mehr genutzt werden kann. Der Blog kann nicht sagen, ob die Drohnen wegen des russischen Starlinks (31 sollen es schon sein) nun über das Schwarze Meer fliegen können. Möglich wäre es. Der Westen ignoriert das. Privilegierte Jugendliche, die gegen Syrkyj protestieren, sind ihm viel wichtiger.

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Ein Kommentar zu Alkohol nachts auf Bahnhöfen alternativlos

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