War es das schon für die Demokraten?

Arme Demokraten – ihr Ausfall gegen einen Gegner, der vor ihren Mauern pompös jemanden, der es in einem Monty Python Film höchsten zu einem Wachsoldaten gebracht hätte, huldigt, statt vor deren Festung sie nach allen Regeln der Kunst zu belagern, endete mit einen Fiasko, da beim Abkippen der Zugbrücke deren Seile gerissen sind, so dass diese geborsten ist. Statt in glänzender Ritterrüstung auf dem Schlachtfeld zu erscheinen, klettern Bernie, Elizabeth und Joe mühsam in voller Montur über die Reste der Brücke ins Freie. Ja nicht ins Wasser fallen heißt nun deren Devise. Das hatten sich die Demokraten ganz anders vorgestellt. Gestern sollte der Tag sein, an dem das Ende Donalds eingeläutet werden würde. Das war so gut wie sicher. Eine neue App, mit der die Ergebnisse übermittelt werden sollten, hat dies jedoch verhindert. Schlechter kann man eine Schlacht nicht eröffnen, zumal das Impeachment-Verfahren morgen auch scheitern wird. Und eigentlich haben die Kandidaten, mit Ausnahme Sanders und Warrens, wegen eines fehlenden Narratives gar keine Chance, Donald zu schlagen. Dass nun ausgerechnet ein Kapitalist mit einer Erfolgsstory, die so gar nicht dem Gusto Trumps, der das Gegenteil predigt, entspricht, den Demokraten helfen könnte, aus ihrer Lethargie zu erwachen, kann man wohl als Ironie der Geschichte bezeichnen. Mit grüner Technologie lassen sich, was die Aktien angeht, Summen verdienen, von denen die Hersteller konventioneller Auto nur träumen können. Musks Tesla Aktien sind fast so schnell wie eine Rakete nach oben geschossen; Der Kurs kann zwar wieder einbrechen. Jedoch wissen die Amerikaner jetzt, dass sich damit Geld verdienen lässt. Sehr zum Leidwesen Trumps. Die Demokraten sollten sich aber nicht zu früh freuen – da ein Kapitalist ein Kapitalist bleibt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich der Kohlefan zu einem Ökofreak, der von seinen alten Sünden nichts mehr wissen will, mausert. Höchste Zeit, sich zum New Grean Deal zu bekennen. Ehe Trump es tut, so tut.

Noch mehr gute Nachrichten – die Russen verzichten darauf, Kohle in der Arktis zu fördern. 20 Millionen Tonen sollten jährlich gefördert werden. Das ist erst einmal vom Tisch. Und ein Mittel gegen das Coronavirus haben sie auch schon parat – was gegen die Vogelgrippe hilft, könnte auch das Coronavirus in Schach halten. Vermutlich wären sie schon viel weiter, wenn die Chinesen Proben herausgerückt hätten.

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