Wagenknecht – könnte klappen mit von Papen und Teddy Thälmann

Man kann nicht früh genug wählen – ginge es nach dem Blog, hätte der schon längst seine Stimme abgegeben. Besser wird es eh nicht, nur kurioser und bizarrer, wofür dieses Mal in erster Linie das BSW verantwortlich ist, speziell Frau Wagenknecht, die sich mehr um die AfD als um ihre eigene Partei zu sorgen scheint. Das wäre verständlich, wenn ihr Bündnis um die absolute Mehrheit kämpfen würde. Das ist aber ganz und gar nicht der Fall, im Gegenteil, ihr BSW muss hart darum kämpfen, die 5 Prozent Hürde zu nehmen. Gut möglich, dass ihren Parteifreunden die Türen zu allen drei ostdeutschen Länderparlamente verschlossen. Das wäre wohl das Ende einer Partei, die bei ihrer Gründung angetreten war, die hiesigen Parlamente im Sturm zu nehmen. Das hat nur in Thüringen geklappt. Da in den letzten Tagen oft Parallelen zu den 30ern gezogen werden, müsste man über Wagenknecht sagen, dass sie zwei Protagonisten dieser Zeit in sich vereinigen würde – eine Menge von Papen und eine Portion Teddy Thälmann stecken in ihr. Im Gegensatz zu Papen, der über und unter den Nazis arbeitete, will sie nicht mit Siegmund reagieren. Als einzige Partei die AfD zu einer Gruppierung wie die anderen auch zu erklären hat nicht dazu geführt, dass sie in den Umfragen zugelegt hat. Das Bündnis selbst hat wohl ein oder zwei Prozent hinzugewonnen. Ausgerechnet Wagenknecht, die immer so viel Wert auf Inhalte gelegt hat, legt einen Wahlkampf hin, bei dem im Gedächtnis der Wähler nur hängenbleibt, dass man mit der AfD irgendwie zusammenarbeiten müsse. Das ist natürlich besser, als gar keine Botschaft zu haben. Nach dem 6. September wird sie erfahren, ob sie richtig gelegen hat. Wenn mit ihrer Strategie völlig falsch gelegen haben sollte, würde es ihrer Partei helfen, im Parlament vertreten zu sein. Und Thälmann? Weil sie wie der Parteichef der Kommunisten mit jenen, die aus ihrem Lager kommen, auf Kriegsfuß steht. Die linken Parteien schenken sich wirklich nichts. Weil „Die Linke“ im Wahlkreis Schwesigs ihren Kandidaten zurückzieht, wird ihr vom BSW „Unterwürfigkeit“ attestiert. Gegenüber der AfD verkneift man sich tunlichst derartige Gehässigkeiten.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert