Tönnies – Kraftwerke, Bäume, Kinder, Afrika,

und wer glaubt, der Blog würde nun untersuchen, wie Tönnies es schaffen konnte, Milliardär zu werden, dem sei gesagt, dass es ihm egal ist – der Mann mag in seinem Schlachter-Metier ein Genie sein, bewegt er sich jedoch aus diesem heraus, bringt er das Kunststück fertig, in einem Satz ein Weltbild zu vermitteln, das jenem Ekel Alfreds recht nahe kommt. Nur hat Tönnies das Pech, dass niemand über diesen Satz lachen kann, ja er sogar fürchten muss, aus seinem Verein Schalke, wo der Aufsichtsratsvorsitzender ist, rausgeschmissen zu werden. Dabei ist seine Äußerung gar nicht rassistisch. Viele denken so wie Tönnies, jedoch schaffen sie es, sich gewählter als er auszudrücken. Überbevölkerung ist das Stichwort. Von der ist immer die Rede, wenn es um die großen Probleme der Menschheit geht. Da Deutschland schrumpft, kann es eine Überbevölkerung nur woanders geben, was sie noch gefährlicher und bedrohlicher macht. So werden die Millionen junge Afrikaner zu einer großen Gefahr. Da spielt es keine Rolle, dass ein europäisches Baby (genauer ein britisches) während seines Lebens 150 mal mehr CO2 als ein äthiopisches produzieren wird. Beim Thema Überbevölkerung werden die Menschen aller Nationen zu Brüdern. Wenn es nach Linnemann geht, hört die Gleichheit der Kinder, die hier leben, spätestens mit deren Einschulung auf – wer kein Deutsch kann, soll eine Schule erst gar nicht betreten dürfen. Dabei soll er überhaupt froh sein, dass angesichts des Klimawandels überhaupt noch jemand kommt. Nach einer Studie schwedisches Wissenschaftler könnte jedes Elternteil nämlich 58,6 Tonnen CO2-Austoss pro Jahr einsparen, wenn es ein Kind weniger hätte. (Vermutlich haben sich die Chinesen zu früh von ihrer Ein-Kind-Politik verabschiedet.) Diese Zahl erweckt den Eindruck, dass Kinderlosigkeit der beste Schutz vor der globalen Erwärmung sein müsse. Es sie denn, man lebt in Afrika. Und auch mit dem Fällen der Bäume liegt Tönnies nicht ganz richtig. Ob 20 Kraftwerke pro Jahr die Jagd nach Holz beenden würden, darf bezweifelt werden – ausgerechnet in Russland, wo es Kraftwerke en masse gibt, wird wild darauf los gerodet. „Colonel Cassad“ weiß zu berichten, dass die jüngsten Waldbrände in Sibirien Menschen verursacht haben soll. Sie hatten die Absicht, damit ihre illegalen Abholzungen zu vertuschen. Nun laufen Ermittlungen an. Da bleibt nur zu hoffen, dass die Justiz des Tigerfreunds Putin allen Machenschaften aufdecken kann.

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