Greta Garbo war die „Göttliche“, was man

über Greta Thunberg sagen wird, vermag niemand so recht zu sagen, jedoch glaubt dieser Blog, zu wissen, dass sie auch die Absicht hat, ins „Überirdische“ wechselt, aber im Gegensatz zu ihrer Namensvetterin strebt sie keinen göttlichen Status an, sondern sie möchte als Messiasin in die Geschichte eingehen. Frauen als Messiasinnen, geht das überhaupt? Da erst ein Mann es zum Messias gebracht hat, kann man wirklich nicht davon sprechen, dass dies eine Männerdomäne, die Frauen nie und nimmer durchbrechen können, sei. Darüber, warum nur einer es bis dahin geschafft hat, lässt sich trefflich streiten. Dieser Blog glaubt, die Welt hat seit dessen Erscheinen keinen mehr gebraucht. Ob sie wieder einen braucht bzw. will, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Aber selbst wenn Greta scheitern sollte, kann man ihr nicht vorwerfen, es nicht versucht zu haben. Wie für einen Messias gilt auch für einen Messiasin, spektakulär aufzutreten. Während Jesus über das Wasser lief, fliegt Greta in einem hochmodernen Katamaran über den Atlantik, was nicht minder aufregend ist. (Heyerdahl hätte ihr ein hochseetüchtiges Bambusboot, die Ra III, gebaut. Und er hätte für sie eine Meeresströmung, die beide nach Amerika treibt, entdeckt.) In New York wird sie an der UN Klima Aktions Gipfel teilnehmen. Vermutlich hat sie sich selbst eingeladen, woran niemand Anstoß nehmen wird – man gilt schon als Klimaschützer, wenn man sich mir ihr ablichten lässt. (Das ist auch eine Eigenschaft eines Messias‘ – jeder, der sich mit ihm zeigt, ist auf einmal ein guter Mensch.) Nach der Konferenz beginnt die eigentlich Messias-Werdung – wie auch ihr größer Vorgänger begibt sich Greta auf Wanderschaft. Nach Chile soll es gehen. (Dagegen sind Jesus‘ Wanderungen Sonntagssparziergänge). Zum Leidwesen aller Schulleiter, deren Schulen Greta auf ihrem Weg in den Süden heimsuchen könnte – ein Tag Unterrichtsausfall ist vorprogrammiert. Bestechung völlig ausgeschlossen, auch wenn nach Sammelaktionen das Geld für drei Privatjets reichen würde. (In Santiago, das sie im Dezember erreichen möchte, findet, wie könnte es auch anders sein, auch eine Konferenz statt.) Greta im Kohleland Trumps auf heiliger Mission – der Erfolg scheint ihr sicher zu sein. Bleibt nur noch die Frage, wie sie von Südamerika nach Europa kommen will.

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