Ein Impfstoff dank Manhattan-Project II?

Impfstoff und Manhattan? Was sich auf den ersten Blick vielversprechend und verlockend anfühlt, dürfte nach Aufdeckung der Tarnung, wofür heute eine Eingabe bei Google reicht, während vor 75 Jahren, als das Projekt auf Hochtouren lief, nur Stalin etwas damit anfangen konnte, Unbehagen auslösen – so nannten die Amerikaner und ihre Verbündeten das Programm zur Entwicklung der Atombombe. 3 Jahre haben sie gebraucht, um die Bombe zu entwickeln. Für einen Impfstoff wären 3 Jahre eine Ewigkeit, was nicht unbedingt an meiner Ungeduld liegt, sondern den vielen Meldungen, die besagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis ein Mittel gegen Corona zur Verfügung stehen würde. Heute ist z.B. in der Tagesschau zu lesen, eine indische Firma könne mit der Produktion des Stoffes schon in 2 Wochen beginnen. Und da es nicht das einzige Unternehmen ist, das behauptet, bald über einen Impfstoff zu verfügen, frage ich mich, wozu die knapp 8 Milliarden Dollar, die von der Leyen für die Bekämpfung des Virus bisher eingesammelt hat, benötigt werden. Wird es doch nicht so einfach, wie die Erfolgsmeldungen uns es glauben machen wollen? Es scheint so zu sein, denn lt. des UN-Generalsekretärs Guterres werde sogar das 5-fache benötigt, womit Manhattan II fast doppelt so teuer wie das Originalprojekt, nach Umrechnung 21 Milliarden Dollar, werden könnte. Wenn ich es nicht besser wüsste, müsste ich angesichts der Summen, die genannt werden, annehmen, dass jeder Person, die sich testen lässt, so viel wie Ronaldo verdient. Oder wie Neuer, der angeblich 20 Millionen Euro haben möchte. Ganz zu schweigen von den Wissenschaftler, die die Substanz herzaubern. Über das Manhattan I gibt es eine Übersicht darüber, für was das Geld ausgegeben wurde. Sollte es mal eine Übersicht über die II geben, dann stände wohl neben der Produktion bestimmt gut zwei Drittel der Gesamtsumme. 12 € soll die Dosis der Inder kosten, was wesentlich preiswerter als eine Grippeschutzimpfung, für die man zwischen 20 bis 35 € zahlt, sein würde. Würde sich jeder gegen die Grippe impfen lassen, müssten die Krankenkassen mindestens mehr als 1,6 Milliarden Euro zahlen. (Angesichts der Summe wird klar, warum die Herdenimmunität schon bei 60 % einsetzen soll.) Wird am Ende der gleiche Impfstoff für alle herauskommen? So wie bei der Grippe? Ich habe da so meine Zweifel. Anders als vor 75 Jahre forscht jeder darauflos, was nicht unbedingt schlecht sein muss, ja sogar sehr gut ist. Aber wird das beste Mittel siegen?

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