Ehepaar Beckham – aufregender könnte es schon sein

So ist das eben mit den Prominenten – wäre jemanden, den niemand kennt, das Widerfahren, was Brooklyn Beckham erlebt hat, hätten Verwandte und Bekannte ihm gesagt, dass er angesichts der Fülle der Ratschläge, die A1 anbietet, wenn man „erster tanz hochzeit“ bei Google eintippt, selbst schuld sei. Und in der Tat, wer rechtzeitig vor der Hochzeit nachschlägt (notorischen Schuhtretern wird empfohlen, einen Tanzkurs zu buchen), der kann eigentlich gar nichts falsch machen. Anders als die Windsors, die sich wegen ihres Status gezwungen sahen, Harry in die Schranken zu verweisen, kann das Ehepaar Beckham warten, bis die Angelegenheit vergessen ist. Die Sympathien sind diesmal eindeutig – während das Königshaus nicht gut wegkam, hat die Familienfehde dem Posh-Girl einen Platz an der Spitze der Charts beschert. Mehr Mitgefühl geht wirklich nicht. Es fällt schon schwer, den Song vom Anfang bis zum Ende zu hören, geschweige denn dafür noch Geld auszugeben. Erstaunlich ist, dass sich überhaupt jemand für den Zwist, der langweiliger nicht sein kann, interessiert, denn im Gegensatz zu den Protagonisten, die einiges getan haben, um das Leben jener, die sie mögen, aufzupeppen, bekommt die Presse den Spice-Up Hebel einfach nicht zu fassen.
Wenn die Russen ihren Geheimdienstchef, der Admiral ist, was vermuten lässt, dass er sich in Militärangelegenheiten bestens auskennt, jedoch in puncto eines Rückzugsplanes von jenen, die den Krieg zu Lande führen, vor seiner Abreise nach Abu Dhabi genauestens instruiert wurde, zu den Verhandlungen schicken, dann kann man davon ausgehen, dass er nicht ermächtigt ist, Zusagen zu machen oder gar so etwas wie einen Waffenstillstand zu unterzeichnen. Er wird auf der Aufgabe des Donbasses bestehen, was für Selenskyj nicht infrage kommt. In Kiew scheint man darin eine Verhandlungsmasse zu sehen, die man um keinen Preis aufzugeben gedenkt. Zugleich ist es, wie auch schon Kursk, ein „Schwarzes Loch“, das Soldaten und Material verschlingt, wie die Front in Kupyansk zeigt – viele der Fahrzeuge und Roboter, die versuchen, über die Stadt in den Kessel zu gelangen, kommen nicht durch. In der jetzigen Situation haben die Ukrainer weitaus höhere Verluste als nach einem Rückzug in eine neue Linie. Die kommt bestimmt, nur ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass dann weitaus weniger Leute als noch vor 2 oder 3 Monaten zur Verfügung stehen werden. Die Russen scheinen darauf zu bauen.

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