Der erste Autobahnstreik überhaupt am Brenner – folgen mehr?

Bevor der Blog dort anknüpft, wo er beim letzten Mal aufgehört hat, ein Wort über den Brenner, der ja heute den ganzen Tag lang bestreikt werden soll, was wohl einmalig ist, haben sich Streikender doch bisher immer nur Betriebe ausgesucht. Autobahnen und Straßen sind, wenn man von den jungen Menschen, die sich am Asphalt angeklebt haben, bis jetzt verschont geblieben. Da der Blog das Vergnügen hatte, wegen eines Streiks bei Trenitalia sowie eines Verkehrskollapses auf dem Brenner vom Bus aus sehen zu dürfen, wie die Menschen, die Unterhalb der Autoschneise leben, könnte er sich gut vorstellen, dass deren nächstes Streikziel lauten könnte, Schadensersatz von den Autofahrern über ihnen zu verlangen, bspw. wegen entgangener Einnahmen aus dem Tourismus. Dank AI sollte es ein Leichtes sein, anhand der Daten eines Tals, durch das kein Schnellweg führt, einen angemessenen Betrag zu ermitteln. Apropos Tal – die beste Lösung, der Ströme her zu werden, wäre natürlich, die Alpen zu verlegen. Eine Ebene würde die Fahrt wesentlich einfacher machen. Der Blog wüsste auch schon, wo er sie platzieren würde – nämlich dort, wo sie uns die sibirische Kälte fernhalten. Wären die Menschen dazu in der Lage, würden sie sich mit absoluter Sicherheit darüber streiten, auf welche Grenze man sie setzen soll. Die polnische Ostgrenze? Oder doch lieber auf jene der Ukraine? Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn München auch umzöge und die Russen auf die Stadt schauten. Der Blog fürchtet, dass mit den Alpen weit im Osten Europa sich nicht sicherer fühlen würde. Wobei das nicht korrekt ist – nicht der Alte Kontinent ist unsicher, sondern dessen Politiker, die keine Gelegenheit auslassen, Angst zu schüren, sind es. Dabei heißt es doch, Ruhe sei die erste Bürgerpflicht. Die Reaktionen auf den Drohneneinschlag in Galati, bei dem zum Glück niemand getötet wurde, zeigen ein anderes Bild. Russische Blogger glauben nicht so recht an eine russische Drohne. Da der Hafen, den die Russen anzugreifen pflegen (Ismajil), nicht weit von der Donaumündung entfernt ist, macht es keinen Sinn, so weit ins Landesinnere zu fliegen. Zudem haben die Rumänen aufgrund des Angriffs ausgerechnet das russische Konsulat in Constanza, über den der Nachschub laufen soll, schließen lassen, wohl aus Angst vor Spionen. Während die hiesigen Medien die Ukrainer wieder einmal auf der Siegerstraße sehen, soll lt. russischen Bloggern eine App im Umlauf sein, die die Leute nutzen, vor den „Werbern“ zu warnen (eine Art Corona-Warn-App). Das auch noch auf Russisch.

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