Gibt es im Falle eines Krieges einen Kurlandkessel 2.0?

Sollte es im Kreml wirklich Pläne geben, die besagen, wie in Europa einzumarschieren sei (weil sie sich sicher sind, dass er kommen wird, brauchen Medien und Politiker, wenn sie vor Putin warnen, keine Aufmarschpläne anzuführen), kann der Stab, der für die Planung zuständig ist, das Deutsch-Niederländerische Corps aus der Liste jener Verbände, die sich den Russen entgegenstellen könnten, streichen. Lt. diverser Medien sollen die im Krisenfall ins Baltikum verlegt werden, was doch sehr überrascht, war doch im Kurlandkessel auf recht engem Raum eine ganz Armee gefangen, die man woanders hätte gut gebrauchen können. Wie üblich hat der Führer, auf Rat Dönitzs, der in der Ostsee U-Boote testen wollte, die Rückverlegung bzw. Verschiffung verweigert. Die Balten wird es wenig trösten, dass ein Kurlandkessel 2.0 wesentlich größer ausfallen dürfte. Sicherlich würde nicht so hart wie im 2. Weltkrieg gekämpft werden. Damals hatte die Rote Armee hohe Verluste hinnehmen müssen. Hätte man aber nicht angegriffen, wären viele Truppenteile verlegt worden. Das sind die Truppen, die gefehlt haben, um an den Seelower Höhen für ein Desaster Schukows zu sorgen. Die Kunst besteht wohl daran, den Gegner so zu beschäftigen, dass ihm gar nichts anderes übrig bleibt, als zu bleiben, was für Scholz, der jeden „Quadratzentimeter“ NATO-Territoriums verteidigen wollte, eine Sache der Ehre war (es ist natürlich Unsinn, was er da von sich gegeben hat). Angesichts dieser Aussichten kann man den Balten nur wünschen, wenn das Corps an der Grenze zu Polen eingesetzt werden würde. Dann könnten die Menschen darauf hoffen, von der russischen Armee übersehen zu werden. Neutralität wäre natürlich noch besser, auch wenn Nuland meint, die NATO komme erst, wenn man sich gegen sie wende. Was nicht ganz stimmt, denn die Drohnen, die sich in den baltischen Ländern verirren, werden nicht von aus Russland gestartet. Ohne westliche Hilfe wäre die Ukraine gar nicht (mehr) in der Lage, sie zu bauen und abzuschießen. Die Aufregung im Baltikum haben die NATO-Strategen genutzt, die drei Länder zu einem potentiellen Kampfgebiet zu machen. Die Deutschen und Niederländer schützen die Balten nicht, sondern machen sie zu einem Ziel für die Russen. Da vermutlich die meisten Politiker so denken wie das „Keksmonster Nuland“ ist es ein Kurlandkessel 2.0 nur eine Frage der Zeit. (Sie war mal so dick, dass der Blog dachte, weil die Ukrainer ihrer Kekse überdrüssig geworden sind, müsse sie die jetzt selber essen.

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