Die Russen und Trump – ein Fiasko

Muss man sich um die Elstern in Paris sorgen? Denen wird ja nachgesagt, sie würden alles Glänzende lieben. Ein Blick in Wiki verrät, dass sie silberne Gegenstände besonders mögen, was hoffentlich nicht dazu führt, dass sie sich von den Russen verführen lassen, zu versuchen, deren neue super schicke Kathedrale, über die die hiesigen Medien erst jetzt berichten (wenigstens gibt es die Artikel in de FAZ noch für umsonst), anzuknabbern. Bisher haben sie Fassaden verschmäht. Von meinen Eltern weiß aber ich, dass sie nicht davor zurückschrecken, sich an Kochtöpfen abzuarbeiten. Und da das orthodoxe Kirchenhaus glänzt wie kein zweites, ist die Gegend um den Eiffelturm eigentlich der beste Ort, an dem die putzigen Vögel leben können. Elstern aller Länder, vereinigt euch, fliegt nach Paris! Den Kritikern Putins käme das genau recht – höchst misstrauisch wegen der Kontrolle, die der Kreml über alle Organisationen, in die diesem Komplex untergebracht sind, ausübt, würden sie den Bau am liebsten schließen lassen. Wenn sich Russlands orthodoxe Kirche wider Erwarten entschließen sollten, in Halle ein derartige Objekt zu errichten, hätte ich nur etwas dagegen, wenn es auch als Gefängnis benutzt werden würde. (Dafür gibt es schließlich den Gulag.) So freundlich zu den Russen ist nicht jeder hier. Erst recht nicht in Amerika, wo der KGB beschuldigt wird, Wahlkampf für Trump zu machen. (Die Russen können ihre Geheimdienste so oft umbenennen, wie sie wollen – ich bleibe immer beim guten alten KGB.) Deswegen ist Putin auch bei Time auf der Titelseite. Da ich den Artikel noch nicht gelesen habe, kann ich nur dazu sagen, dass mich die Ausdauer, mit der die russischen Schlapphüte die Informationen herausgeben (wenn sie es denn sind), beeindruckt., denn eigentlich ist Trump ein hoffnungsloser Fall. Angesichts delikater Videos ist er das schon gewesen, als er sich entschlossen hat, sich zu bewerben. Dank dieser Quellen ist er sozusagen jemand, der Präsident werden will, nachdem er im Gefängnis gesessen hat. Das Vergehen spielt da nur einer untergeordnete Rolle. Wenn mich nicht alles täuscht, hat dies in jüngster Vergangenheit nur Nelson Mandela geschafft. (Hitler, Stalin, Honecker, um nur drei zu nennen – früher war das Gang und Gäbe. ja man musste im Knast gewesen sein, um überhaupt eine Chance auf den Job zu haben.) Wegen der grenzenlosen Toleranz der Wähler sowie deren Bestreben, Geschichte zu schreiben, hätte der anerkannte Mysogynist (Frauenhasser) Trump durchaus die Chance gehabt, gewählt zu werden, wenn er nicht so vulgär und großmäulig daherreden würde (siehe Charly Sheen). Spätestens nach der Wahl wird sich des Vorwurfs ausgesetzt sehen, warum er mit dieser Vita, sprich den vielen Leichen im Keller, überhaupt angetreten ist.

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