Muslime – ohne Familie Jihad?

Was ist schiefgelaufen mit dem Christentum, wenn unter den Möchtegern-Selbstmordattentätern auffällig viele begüterte Muslime zu finden sind? Lt. dem Independent habe eine Analyse der Daten von 4000 Ausländern, die für ISIS in Syrien gekämpft haben, ergeben, dass deren Bildungsniveau höher als das von jenen, die zu Hause geblieben sind, ist. Dass sie dennoch in den Krieg zogen, liegt wohl daran, dass lt. dieser Studie deren Jobs ihnen nicht erlaubte, eine Familie zu gründen. Womit auch schon die Frage beantwortet wäre, warum trotz mannigfacher Bibelprophezeiungen, in denen davor gewarnt wird, das Geld über alles zu stellen, reiche Christen sich nicht dazu durchringen können, es den Muslimen gleichzutun (natürlich ohne andere hineinzuziehen). „It‘s the culture, stupid.“ Da kaum davon ausgegangen werden kann, dass sich die hiesigen Frauen, selbst wenn es ihnen der Gesetzgeber erlauben würde, bereiterklären, drei oder vier Männer zu heiraten (in Saudi-Arabien bedeutete dies die Gleichberechtigung der Frau), würde eine Partei, die mit diesem Slogan bei der Wahl im nächsten Jahr dafür wirbt, den Zuzug der Angehörigen jener, nicht unbedingt den Interessen des Landes zuwiderlaufen. Das wird sich aber keiner trauen, selbst die Linken nicht. Zum Glück werden die meisten noch nicht richtig deutsch sprechen können, denn sonst wäre unter denen, die gestern Ilner gesehen haben, der eine oder andere schon auf dem Weg nach Raqqa, wo die Islamisten ihr Hauptquartier haben. Dem normalen Deutschen ist es nicht möglich, auf diese Art und Weise der Wirklichkeit zu entgegen. Wie viele Sendungen es noch bedarf, damit sich wieder die moderne Kreuzfahrer finden, die in den Orient ziehen, um dort das Christentum zu verbreiten, kann ich nicht sagen. Lange kann es jedenfalls nicht mehr dauern. Die Moderatorin hat wieder ein Thema gewählt, mit dem die AfD beim Wähler punkten kann – deren Vertreter (Gauland) brauchte nämlich nicht darzulegen, was seine Partei anders zu machen gedenkt, sondern er konnte sich ganz darauf konzentrieren, Buhmann zu sein, was man hierzulande schon ist, wenn man die Meinung vertritt, Merkel hätte die Flüchtlinge nicht aufzunehmen brauchen. Höhepunkt war das Streitgespräch zwischen ihm und Maas. Leider hat der Minister nicht Wiki gelesen – der Hinweis, dass ein Linguist völkisch als Ersatzwort für national vorgeschlagen habe (Stichwort – Säuberung der deutschen Sprache), hätte gereicht, um Petry zu zeigen, welch Geistes Kind sie ist. (Hätten wir noch den Kaiser, gäbe keine Nationalmannschaft, sondern eine Volksmannschaft.) Dass sich Europa auf dem Weg in Richtung vorletzter Jahrhundertwende gemacht hat, zeigt die Meldung, dass sich die britischen Regierung nicht von ausländischen Experten bzgl. des Brexit beraten lassen will. Denen wurde sozusagen gekündigt.

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