Was Putin hat, muss Trump auch haben

Zum Glück für den amerikanisches Steuerzahler gibt es nicht viele Dinge, die Trump Putin neiden könnte. Früher war das noch ein wenig anders – vor 56 Jahren mussten die Amerikaner auf dem Mond landen, um zu beweisen, dass sie den Sowjets überlegen waren. Ohne den Erdtrabanten würde der Sputnikschock den Amerikanern noch heute in den Knochen stecken. Nur der Mars hätte ihnen helfen können. Unsummen hätte das gekostet. Nichtsdestotrotz gut angelegtes Geld – die Trump-Class, die der Präsident heute angekündigt hat, würde zwischen beiden Planeten pendeln, was wesentlich mehr Sinn ergibt, als die Weltmeere unsicher zu machen. Da die Russen sich anschicken, bald vermelden zu können, wieder über das größte Kampfschiff zu verfügen, musste Trump dagegenhalten, wenn auch nur der PR wegen. Das Ding wir eh nicht gebaut. Der Untergang der „Moskva“ ist nicht vergessen. Drohnen zu Wasser und in der Luft sind noch als Bedrohung hinzugekommen. Vermutlich weiß niemand, wie groß ein Schiff sein muss, damit deren Besatzung den Gefahren, die heute auf den Meeren lauern, trotzen kann. In die „Nakhimov“ ist zu viel Geld investiert worden, um das Projekt abzubrechen. Kein Schiff hat mehr Raketenschächte als sie. Höchst fraglich, ob je eine Rakete deren Schächten mit dem Ziel verlässt, ein Schiff zu versenken oder militärische Anlagen zu zerstören. Profanere Mittel sind da viel effektiver. Bspw. Wölfe, die die Fronten wechseln, weil beim Gegner die Chancen, Beute zu machen, weitaus höher als in der Heimat sind. Russische Wölfe sollen finnische Rentiere als Nahrungsmittel entdeckt haben. Sehr zum Leidwesen der Finnen, die um ihre Bestände fürchten. Daran sei natürlich wieder Putin schuld. Ausnahmsweise macht die Schuldzuweisung wirklich Sinn – der Sold an der Front sei so hoch, dass viele das Jagen aufgegeben haben. Den Wölfen ergeht es wie den Menschen, die bei einer Überbevölkerung gezwungen sind, das Gebiet, in dem sie Leben, zu verlassen. Auf die Idee, nach Finnland zu ziehen, würden nur wenige kommen. Bei Wölfen ist das natürlich etwas anderes – die mögen die Kälte. Und Rentiere. Für Rudolf kann man nur hoffen, dass er in Schweden, weit weg von den russischen Wölfen, lebt. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie auch dort jagen werden.

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