Fantomas im Louvre ohne Maske

Fantomas hätte es nicht besser planen können – wenn alle Welt darüber spricht, wie marode der Louvre ist, dann müssen Leute, die eine Leiter auf einen Balkon des Gebäudes ausfahren, gekommen sein, um Reparaturarbeiten vorzunehmen. Statt Fenster zu reparieren oder Fugen aufzufüllen, haben sie überwiegend republikanischen Schmuck mitgehen lassen. Nur ein Stück ist königlich, den Rest kann man als neureich abtun. Trotzdem werden die Franzosen weiterhin die Napoleons verehren. Der Schmuck, den Marie Antoinette in die Bredouille brachte, ist nie gefunden worden. Als Ausländerin hat man es selbst als Königin schwer, vom Volk geliebt zu werden. Als Merz vorige Woche sagte, man habe im Stadtbild dieses Problem, weswegen der Bundesinnenminister dabei sei, im großen Umfang Rückführungen zu ermöglichen, dachte der Blog nicht an Frauen, sondern an viele Barbiere, die bald ihre Läden schließen müssen. Gehört unser Bundeskanzler zu den wenigen Männern, die sich ihre Haare noch von einem Friseur schneiden lassen? Für den Blog ist der Barbier ein Symbol des Fortschritts, was vermutlich auch an den wenigen Haaren, die er noch hat, liegt – während früher, mit vollem Haar, eine Friseuse darüber entschied, mit welchem Schnitt er den Salon verließ, darf er heute selbst über seinen Kopf bestimmen. Man macht, was gewünscht wird. Ideal wäre es natürlich, so einen glatten Kopf wie Fantomas zu haben. Dann bräuchte man weder einen Barbier noch eine Friseuse. Als der Kanzler gestern sagte, wer seine Töchter frage, würde vermutlich eine klare und deutliche Antwort bekommen, war dem Blog, auch wenn er keine hat, klar, dass die meisten Barbiere bleiben dürfen. Meistens sind es ja nur Männer, die beim Barbier gefühlte 2 Stunden verbringen (der Stammbarbier des Blogs bildet eine Ausnahme – da sind auch Frauen erwünscht.) Wenigstens weiß der Blog nun, was Merz gemeint hat. Vermutlich kann man das Problem auch direkt ansprechen. Aber das wäre wohl zu einfach gewesen. Das Nationalitäten-Problem hätte sich als Gender-Problem entpuppt. Zurück nach Frankreich – die Diebe wären gut beraten, wenn sie das Angebot des Telegramm Gründers Durow, die Ware zurückkaufen zu wollen, annehmen würden. Vielleicht haben sie auch schon einen Abnehmer. Der Blog vermutet, dass Trump dahinter stecken könnte. Der braucht für seinen Ballsaal, den er auf dem Gelände des Weißen Hauses errichten lässt, jede Menge Glitzer-Deko. Da kommen die Diamanten wie gerufen.

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Ein Kommentar zu Fantomas im Louvre ohne Maske

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