„Disclosure“ – nicht nur im Kino, sondern auch in der Politik

Entweder gibt es sie nicht oder der „Deep State“ hat es geschafft, sie vor ihm zu verbergen – am Sonntag, als Trump seinen 80sten feierte, wurden weder unter seinen Gästen noch unter den Akteuren, denen die Ehre zuteil wurde, ihn unterhalten zu dürfen, welche gesichtet. Die Aliens blieben dort, wo sie hingehören, nämlich im Kino, und da in „Disclosure“, in dem Spielberg junge Aktivisten ein streng gehütetes Geheimnis enthüllen lässt. Im Gegensatz zu seinen jüngeren Kollegen komm er, ganz die alte Schule, ohne schockierende Gewalt aus – ein Film braucht nicht unbedingt Tote, um spannend zu sein. Über den Schluss lässt sich jedoch trefflich streiten. Vielleicht hat er recht, vielleicht könnte ein Alien die Welt wieder zusammenbringen. Aber soll es wirklich Aliens geben, die gutmütig und weise sind, wie jener in „Disclosure“? Der Blog hat Zweifel. Wer am Montag den Pressetermin mit Trump und Macron schaute, der konnte sich spätestens zum Zeitpunkt, als Macron auf Trumps Frage, ob er den Kampf im Garten des Weißen Hauses gesehen habe, antwortete, heute morgen erst, in einer „Disclosure“-Fortsetzung wähnen. (Kein Wunder, dass der einzige Präsident der USA, der ein große Opernfan war, ermordet wurde. Es war Lincoln.) Merz hat sich gar nicht erst die Mühe gemacht, sich den Kampf anzuschauen. Er hat lieber Geschenke verteilt, statt übers Catchen zu plaudern. Aber warum die 47? Warum ein Trikot mit dieser Zahl? Lt. AI würde nur Phil Foden ein Trikot mit dieser Zahl tragen (ManCity). Weil er in diesem Jahr nicht oft spielte, hat Tuchel auf ihn verzichten müssen. Wenn schon ein Trikot, dann eines mit der Zehn. Früher Pele. Nun Trump. Man muss wohl diese Nummer tragen, um nach der größten Pleite, die Amerika nach Vietnam erlebt hat (vermutlich ist es noch schlimmer), auf die Idee zu kommen, an einem extravaganten Ort eine Absichtserklärung mit dem Iran zu unterzeichnen. Die Wahl lässt darauf schließen, dass er glaubt, er habe nicht den Krieg, sondern nur eine Schlacht verloren, was in der Tat der Fall ist. Alles ist möglich, selbst ein Herauslösen des Irans aus der BRICS Gruppe ist nun vorstellbar. Wenn er schlau ist, wird er versuchen, die Welt davon zu überzeugen, dass er den Krieg nur geführt habe, um die Israelis und deren Lobby loszuwerden. Wegen des Desasters können sie ihm nun nicht mehr reinreden. Die Europäer machen sich lieb Kind bei ihm, weil sie darauf hoffen, dass er der Ukraine wieder Waffen liefert. Da wegen des „Friedens“ mit dem Iran russisches Öl nicht mehr gebraucht wird, drohen Russen neue Exportbeschränkungen. Heute haben sie im Ärmelkanal wegen der Beschlagnahme eines Tankers die Kanonen sprechen lassen. Da lt. Dr. Brovkin Putin sich in den letzten Wochen dem Volk als Kriegspräsident präsentiert hat, spricht vieles dafür, dass bald in Kramatorsk und Slovyansk gekämpft wird. Nah genug dran sind die Russen bereits.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

Ein Kommentar zu „Disclosure“ – nicht nur im Kino, sondern auch in der Politik

  1. Pingback: Für "Backrooms" braucht man kein Architekturstudium - Franz, der BloggerFranz, der Blogger

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert