Campact – der Montag wird für die Sachsen-Anhaltiner schwer

„Diesmal geht es um alles. AfD-Regierung verhindern:“ Da auf der Webseite der „Zeit“ die Kampagne mit dem knalligen Gelb als Untergrundfarbe ohne Unterbrechung gefühlte 8 Wochen läuft, fragt sich der Blog, was ihn wohl am „Aschermontag“, wenn in Sachsen-Anhalt alles vorbei ist, erwarten könnte. Indem die Webredakteure die ganze Seite für Werbezwecke nutzen, so wie es der „Standard“ zu tun pflegt, könnten sie den Kater etwas mildern. Dann wissen wir auch, ob sich die Hartnäckigkeit, mit der Campact um Stimmen für die SPD und Grüne bei den „Lutherböcken“ wirbt, ausgezahlt hat. Die plakatierte Verhinderung einer absoluten Mehrheit der AfD wird man wegen des Zuwachses der Grünen, die hier wirklich nicht gut gelitten sind, erreichen. Es wäre eine große Überraschung, sollte mehr herausspringen, sprich wenn Siegmund weit weniger Stimmen als prognostiziert erhalten würde. Der Blog hat nämlich nicht den Eindruck, dass die Parteien mit Ausnahme des BSW versuchen, der AfD deren Gefolgschaft abspenstig zu machen. Wegen der schlechten Umfragewerte geht es ihnen in erste Linie um Schadenbegrenzung. Schulze hat für den Wahlkampf den Erfinder der Brandmauer gar zu einer Persona non grata erklärt. Campact ist da noch extremer – die versuchen erst gar nicht, potentielle AfD-Wähler anzusprechen. Deren Ziel ist es, eine Parteikonstellation zu erreichen, die das Weiterregieren der etablierten Parteien ermöglicht. Die „Linke“ darf „Afghanistan“ (vor den Taliban) am Leben erhalten, so wie sie es in Thüringen bereits tut. Gesund ist das nicht. Campact wäre darum gut beraten, die Werbung irgendwo abzuspeichern. Vor der Wahl ist nach der Wahl – vermutlich müssen wir bald wieder ran. Es könnte aber auch ganz anders kommen – nach dem Motto Scheitern ausgeschlossen, müssen wir vier Jahre (und noch länger) durchhalten.
Wie wäre es mit einer Notbesatzung für die russische Botschaft? Nur Leute, die dringend gebraucht werden. Dann können die Russen es bei der nächsten Attacke, die bestimmt kommen wird, nicht gewesen sein. Zu verhandeln gibt es in Berlin eh nichts mehr. Daran wird sich so schnell auch nichts ändern.

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