Unser Kriegsroboter in Havanna

War das schon das Werk von Kriegsrobotern, die sich selbstständig gemacht haben? Es wäre zu schön, um wahr zu sein, denn das hieße, irgendein Gerät, das die Amerikaner in ihrer Botschaft in Havanna aufgestellt hatten, muss sich entschlossen haben, gegen Wohl seine Schöpfer zu agitieren. Womöglich war es Castros Leuten gelungen, ihn umzudrehen, so dass er für eine gewisse als Doppelagent arbeitete. So weit sind wir aber noch lange nicht, denn im Aufruf, den 116 Spezialisten veröffentlicht haben, um die Regierungen dazu anzuregen, Kriegsroboter zu verbieten, ist nichts davon zu lesen, dass diese ihre eigenen Wege gehen könnten. Sie glauben vielmehr, Politiker könnten geneigt sein, eher militärische Maßnahmen zu ergreifen, wenn sie nicht fürchten müssen, Personal zu verlieren – flöge ein Kommandounternehmen auf, gäbe es einen Aufschrei in den Medien (und das völlig zurecht), während bei einem Roboterteam, dessen Mitglieder sich beim Schrotthändler wiederfänden, die Politiker sich nur anhören müssten, wie schlecht sie mit den Steuergeldern umgehen würden. (Spätestens nach dem 3 Fiasko würde eine Firma beauftragt werden, die Einsätze der Kriegsroboter zu planen und durchzuführen.) Das ist aber noch Zukunftsmusik, in der Gegenwart geht es erst einmal darum, aufzuklären, wie die Schallattacken, unter denen das Personal 8 Monate zu leiden hatte (Hörverlust, Kopfschmerzen und Gleichgewichtsstörungen), abgelaufen sein könnten. Da niemand etwas Genaues weiß, vermeiden die Amerikaner es, Kuba dafür verantwortlich zu machen. Vermutlich fürchten sie, dass vom Mainstream sorgsam gepflegte Bild, die Insel sei in den 50ern stehengeblieben, könnte Kratzer abgekommen. Und wenn Castro als Antwort dann noch verkünden würde, Kubas Schallwaffen könne nun Leute in wenigen Minuten außer Gefecht, hätten wir zwar die zweite Kubakrise, jedoch nicht das Personal, diese zu bewältigen, obwohl jemand, der sich mit seinem Schuh bei der Uno-Vollversammlung zwei Jahre vor der Krise Gehör verschafft hat, nicht den Eindruck vermittelt haben dürfte, er sei der Sache gewachsen. Es ging aber noch einmal gut.
Es bleibt nur, darauf zu hoffen, dass eine ähnliche Situation nicht eintreten möge, was wegen der heutigen „Puder-Politiker“ von vornherein unmöglich erscheint. Wenn aber doch, dann wird diese Auseinandersetzung deren Eitelkeit geschuldet sein. So viele eitle Politiker zur gleichen Zeit hat es höchst selten gegeben. Der eitelste von ihnen (dem ist zuzutrauen, dass er wegen seiner Haare im Sitzen schläft) hat nun auch noch in einem Europäer, der seinen Konkurrenten gern im Armdrücken besiegen würde, einen Widersacher gefunden – 26.000 € soll Macron seit Mai für sein Gesicht ausgegeben haben (Haareschneiden war da sicherlich nicht mit dabei). Leider hat die Visagistin sich von den Regisseuren, die meinen, Theaterstücke und Opern in die heutige Zeit verlegen zu müssen, anstecken lassen – ihr „Jupiter“ hat so gar nichts mit dem der Römer zu tun, denn statt eines Bartes hat sie ihm ein Porzellan- Gesicht verschafft, was den einen oder anderen Geschäftsmann auf die Idee bringen könnte, ihn als Puppe zusammen mit Barbie zu verkaufen. Selig die, die nicht wissen, wie Chruschtschow und Kennedy aussehen. Lasst es dabei!

PS1: Da Kreuzfahrtschiffe diese Technologie anwenden, um Piraten zu vertreiben, ist es nicht mehr fern, bis jeder diese Waffen kaufen kann.
PS2: Baldwin ist wieder als Trump zurück – leider nur als Zusammenschnitt für hiesige Nutzer. Zeit, nach Software zu suchen, die das Abspielen des vollen Videos möglich macht.

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