„“It’s fun being in Islamic countries, to know there’s only one religion. There’s order. You wear a burqa. There’s no choice. People are happy with that.” But what about women who are unhappy about having to wearing burqas? “There are people who are unhappy with everything,” he says shruggingly. “There’s a dark side to everything.”“
Und wenn es stimmt, was die FAZ schreibt, nämlich ihm als Mitglied der Zeugen Jehovas Bluttransfusionen, die den Ärzten ermöglicht hätte, wegen starker Schmerzen ein künstliches Hüftgelenk einzusetzen, untersagt waren, ist es sehr tragisch, dass Prince sich hat nicht durchringen können, zum Islam zu konvertieren. Genau die Religion, die fast täglich neue Märtyrer hervorbringt, hätte ihm womöglich das Martyrium, das er zu erleiden hatte, weil ihm eine Operation versagt war, erspart – wenn sich diese Vermutung in den nächsten Tagen bewahrheiten sollte, müsste sich die sogenannte Zivilgesellschaft die Frage gefallen lassen, warum sie dem Tun christlicher Glaubenssplittergruppen keinen Einhalt gebietet, während sie den Muslimen am liebstem vorschreiben würde, was sie zu tragen haben. Wenn eine Glaubensgemeinschaft die Religion so auslegt, dass deren Mitgliedern nichts anderes übrig bleibt, als sich mit Drogen über Wasser zu halten, ist der Gesetzgeber gefragt – er muss dafür sorgen, dass Gebote, die inhuman sind, nicht mehr von den Anhängern eingefordert werden.
Wenn das kein gutes Omen ist – zum Start der „Kenianer“ kommt der Winter zurück. Am Montag, wenn unser glorreicher Ministerpräsident vereidigt wird, könnte es sogar schneien. Teflon Rainer (da der Name in der Liste nicht auftaucht, bin ich es, der ihn erfunden hat) wird dies nichts ausmachen – unbeirrt marschiert er vorwärts. Ein Zurück gibt es für ihn wegen der verbrannten Erde, die er hinterlassen hat, nicht. Dank der Grünen besteht die Hoffnung, dass niemand auf dem Lande mehr fürchten muss, einen Schweinezüchter, der sich mit Ställen, die weniger als 10.000 Schweine aufnehmen können, erst gar nicht abgibt, als Nachbarn begrüßen zu dürfen. Leider kommt die Koalition eine Legislaturperiode zu spät – Sachsen-Anhalts neueste, womöglich modernste Kathedrale des Konsums zieht seit Donnerstag die Pilger an. Die Spanier haben Santiago de Compostela, wir Brehna, das man im Gegensatz zur Hauptstadt Galiciens leider nur mit dem Auto erreichen kann. Wer sich nach Brehna zu Fuß aufmacht, riskiert sein Leben, da der gute alte Feldweg ein Relikt aus der Vergangenheit ist. Dann musste für das Objekt der Begierde auch noch Boden von bester Qualität abgetragen werden. Damit ist jetzt Schluss – die „Europäische Bürgerinitiative“ will den Boden retten. Mehr als eine Millionen Unterschriften sollen dafür gesammelt werden. Höchste Zeit, dass gegen die Bauboom auf der grünen Wiese etwas unternommen wird, denn statt eigenen Boden zu nutzen, importiert lt. TAZ (armer Dresdner – wieder muss ihre geliebte Waldschlösschenbrücke als Beisiel dafür, wie man es nicht tun sollte, herhalten) die EU lieber landwirtschaftliche Produkte.