Von Recep lernen heißt, Gas zu bekommen,

was wieder einmal beweist, wie ungerecht es doch in der Welt zugeht – wäre Putin ein Lehrer, dem die Länder, die Russland nahe sind, als Klasse zugeteilt wurde, würde Recep als Klassenrowdie, der sich selbst mit den Klassenlehrer anlegt, ja eigentlich fast ausschließlich nur mit ihm im Clinch liegt, gelten. Deutschland wäre natürlich Klassenbester, der aber das Pech hat, dass ihn der Lehrer nicht mehr sonderlich gut leiden kann, was er auch zu spüren bekommt – weil er so bieder daherkommt, schenkt ihm die Lehrerpersönlichkeit, die in den Hinterhöfen Leningrads groß wurde, nur so viel Aufmerksamkeit wie nötig, während Recep trotz seiner Unverschämtheiten und latenten Ungehorsams ständig von ihm bevorzugt wird. In Syrien bedrängt der Schüler den Lehrer schon seit Jahren. Und dann liefert er noch Waffen (u. a. Drohnen) an einen Schüler, der in den Stunden mit Putin immer in der Ecke stehen muss, so dass er schon ein ganz spitzes Gesicht hat. Als dem Blog in einem Artikel mit der Überschrift, die Deutschen würden ein Krankenhaus mit Krematorium liefern, der Satz, sie würden sich mit Krematorien auskennen, angeboten wurde, war sein erster Gedanke, Zeit, den Russen zu zeigen, dass wir nicht nur lavieren können – machen wir es wie Recep, geben wir den Ukrainern alles Kriegsgerät, was sie sich wünschen. Dem hat es nicht einmal geschadet, dass die Ukos, vermutlich mit der Unterstützung türkischer Berater, seine Drohnen bereits erfolgreich über dem Rebellengebiet eingesetzt hat, wie die Meldung TASS‚, Gazprom habe ihm letzten Jahr so viel Gas wie nie zuvor ins Reich Erdogans geliefert, zeigt. Modernste deutsche Waffen, also nicht die uralten Sachen, die unsere Freunde aus dem Osten in der Ukraine schicken, um die Kosten für die Verschrottung zu sparen, würden Deutschland erlauben, auch den besagten Freunden deutlich zu machen, dass das Land anders kann – wer dem Land wirklich ermöglicht, sich selbst zu verteidigen, der darf sich auch herausnehmen, Nordstream 2 sofort in Betrieb zu nehmen. Dann würde es mit der Energiewende klappen. Vermutlich würden sich nur beinharte Ökos daran stören, wenn in den Geschichtsbüchern stünde, Panzerlieferungen in die Ukraine hätten erst die Wende ermöglicht. Da bleibt nur noch die Frage zu klären, wer in Kiew den „Comical Ali“ gibt. Teilen die Klitschkos der Welt mit, wie leicht es den „Landwehr“-Männer und Frauen fällt, russische Panzer zu knacken? (Leider haben deutsche Medien es noch nicht geschafft, darüber zu berichten, wer da mitmacht. Bestimmt sind viele Lehrer darunter.) Natürlich werden sie nicht vergessen, hinzuzufügen, dass dies ohne amerikanische Panzerfäuste nicht möglich gewesen wäre. Im Falle eines Krieges ist der Blog gespannt, ob auch die deutschen Stahlhelme gewürdigt werden. Nicholas Mulder zeigt im Guardian, dass es auch einen anderen Weg gibt, die Ukraine zu stärken (sein Interview in der FAZ ist hinter der Bezahlschranke). Eine umfangreiche Wirtschaftshilfe würde einem Land, dessen Bruttosozialprodukt 20 % unter jenem, das vor 30 Jahren, als man mit den Russen noch eng beieinander war, liegt, viel mehr helfen. Diesbezüglich hält sich der Westen aufhaltend zurück.

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