OMD – die Gnade der Geburt im Osten,

denn die hat dafür gesorgt, dass der Blog trotz kurzer Hosen und Füßen, denen man ansah, dass sie den ganzen Tag im Freien waren, distinguiert daherkam, was angesichts vieler schwarzer Hosen und T-Shirts, auf denen Schrift stand, auch nicht besonders schwer war – Fangemeinde der Synthie-Pop-Band OMD hat sich der Blog versnobter vorgestellt, so wie die Gruppe selbst, deren Mitglieder sich immer recht stylish kleideten, jedoch nie overdressed aussahen. Der Schlips war Arbeitskleidung, niemals jedoch Dekoration. Youtube hat ihm ermöglicht, die Elektropoper wiederzuentdecken. Da er ohne den Videokanal die Musiker längst vergessen hätte, zeigt sein Beispiel, dass es Sinn macht, Videos kostenlos ins Netz zu stellen. Irgendwann gehen sie zu deren Konzerten, wo sie verwundert feststellen, dass die Zuschauer mindestens genauso interessant wie die Band sind – OMD als Jungbrunnen für alle, die in deren Konzerten schon in den 80gern, als deren Songs es in den Charts oft bis ganz nach oben schafften, zugegen waren. Selbst Corona hat nicht verhindern können, dass die Klamotten aus der guten alten Zeit noch passen. Zwar waren die Männer oft mit Bauch unterwegs, was den Blog vermuten lässt, dass es ihnen einige Mühe bereitet haben muss, sich fürs Konzert in ihre alten OMD-Größe zu zwängen. Die Frauen wirkten da wesentlich entspannter – da passte alles wie angegossen. Als ob 40 Jahre nie vergangen wären. Der regelmäßige Besuch eines Konzerts seiner Lieblingsgruppe scheint schlank zu halten. Oder sorgt wenigstens dafür, dass man sich für dünn hält. Da OMD angekündigt hat, nächstes Jahr wiederzukommen, hat der Blog gleich am Abend sein Gewicht gemessen. Natürlich hat er sich nicht nur vorgenommen, die Kilo zu halten. Bis zum nächsten Mal müssen einige fallen. Vielleicht hilft es, sich andere Bands aus den 80gern anzuschauen. Gott sei Dank touren noch einige von denen. Apropos Musik – richtig schön gemütlich war es. Es wurde sogar getanzt (vielleicht nicht ganz so viel wie in Hanau). Dafür waren wohl hier mehr Fans, denen nicht danach war, das Tanzbein zu schwingen. Das kann man auch billiger haben.

PS: Hat eine amerikanische Fernsehserie uns eigentlich schon gezeigt, was Kinder denken, wenn ihre Eltern ein Konzert ihrer Lieblingsband besuchen?

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1 Antwort zu OMD – die Gnade der Geburt im Osten,

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