Nicht mal vor der Schweiz scheint Trump haltzumachen,

was die Eidgenossen so überrascht zu haben scheint, dass der Blog den Eindruck hat, sie fürchten, er könnte ihnen mehr zusetzen als Hitler, der sich deren Neutralität hat gut bezahlen lassen. Kein Kapitalisten-Bonus für ein Land, das als deren Hochburg gilt. Die Schweiz hat immer für sich in Anspruch nehmen können, vorbildlich kapitalistisch zu sein. Wegen ihrer tollen Lage ist der Manchester-Kapitalismus ihr erspart geblieben. Auch Umweltkatastrophen machten wegen der Berge einen Bogen (dem Blog fällt nur eine ein). Und dann ist sie wohl der einzige Staat, in dem auf dem Land wegen der guten öffentlichen Verkehrsmittel kein Auto braucht. Und nun sollen auf Waren mit dem Label „Swiss made“ 39 Prozent draufgeschlagen werden. Wegen der dekadenten Waren, die die Schweiz in die Welt verschickt, vermutet man, das kann nur von Leuten wie Mao kommen – niemand soll sich die an sich schon exorbitant teuren Sachen leisten können. Mütze und Anzug müssen reichen, mehr braucht man nicht. Wenn ein Kapitalist dennoch Zölle auferlegt, erweckt dieser den Verdacht, mit ihm könne etwas nicht stimmen. Warum bestraft er ausgerechnet ein Land, mit dem er sich verbunden fühlen müsste? Noch haben die Schweizer die Chance, ihm den Zoll auszureden. Der Blog weiß nicht, ob Trump erfreut wäre, wenn sie ihm anbieten würden, in einer Villa am Zürichsee leben zu können, sollten sich dessen Landsleute entschließen, ihn rauszuwerfen. Angesichts des Chaos, das er anrichtet, ist es ratsam, sich auf das Schlimmste einzustellen. Und natürlich richtet ihm jede Bank ein Konto, auf das sie eine Summe als Startkapital einzahlt, ein. Ob er das Geld im Ernstfall auch bekommen wird, ist eine andere Fragen. Nachfahren jener Juden, die während der Zeit der Nazis ihr Geld dort anlegten, sind oft abgewiesen worden. Vermutlich wird Trump für die Schweizer keine Zeit haben – er will die Russen zwingen, einen Waffenstillstand zu unterzeichnen. Es wird kolportiert, Moskau sei bereit, den Krieg in der Luft einzustellen. Das wird sie nicht davon abhalten, weitere Städte einzukreisen. Sollten auch an der Front keine Drohnen eingesetzt werden dürfen, muss die Artillerie es richten. Da sind sie haushoch überlegen.

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