Man on the Run – es ist so abenteuerlich, wie es klingt.

Man on the Run – sollte der eine oder andere Politiker glauben, mit seinem Verschwinden den Rummel, den McCartney mit seinem Abtauchen aus der Öffentlichkeit auslöste, übertreffen zu können, dann kann der Blog denen nur raten, es nachzumachen. Je älter der Blog wird, desto größer wird der Personenkreis, der dafür infrage kommt. Immerhin braucht niemand sich auf das Abenteuer mit Schafen und Pferden einzulassen, was sich für einen Städter nach Verbannung anhört – nicht ganz Sibirien, aber fast. Obwohl der dreimal in Schottland war, hat er es nach Mull of Kintyre nie geschafft. Dort ist die Landschaft für Touristen nicht schroff genug. Eher etwas für Aussteiger, die Schafe mögen, wie McCartney, der sie über alles liebt. Vermutlich würde die Doku nicht Man on the Run heißen, wenn er in dieser unwirtlichen Gegend mit seiner Familie hängengeblieben wäre. Schnell wird klar, dass er auf der Flucht vor den Beatles ist, was als Mitglied der Gruppe wohl ein unmögliches Unterfangen ist. Ob ihm das gelungen ist, kann nur er sagen. Der Film jedenfalls hält, was er verspricht, sprich es geht recht abenteuerlich zu. So wie im richtigen Leben, das im Augenblick mehr Abenteuer offeriert, als den meisten Menschen lieb ist. Abenteuer nonstop kann man sagen. Fast überall auf der Welt knistert es vor Spannung, selbst in bzw. vor den USA, und das nicht nur wegen des Drogenkriegs in Mexiko. Die Russen haben ein „Seepferdchen“ nach Cuba geschickt. Nun warten alle darauf, wie Trump reagieren wird. Um die Blockade umgehen zu können, haben die Russen das Öl als Hilfsgut deklariert. Es dauert noch ein paar Tage, bis der Tanker ins „Piratenmeer“ einfährt. Der Blog würde sich nicht wundern, wenn Marinesoldaten auf dem Schiff wären. Da die Blockade illegal ist, kann jeder Hubschrauber, der versucht, Marines an Board zu bringen, beschossen werden. In der Ukraine sagt Mearsheimer eine Offensive der Russen in diesem Jahr voraus. Ihnen würde langsam die Geduld ausgehen, auch wegen des Angriffs auf eine Fabrik, in denen Raketen produziert werden. Das passiert wohl nur, wenn sie herausgefunden haben, wie man den ukrainischen Drohnengürtel knackt. Vielleicht wissen sie das auch schon. Der Blog vermutet, dass die Piloten gestaffelt hinter der Front stehen, was einen schnellen Durchbruch unmöglich macht bzw. mit hohen Verlusten verbunden wäre.

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