Das Jahr des Tigers lässt hoffen

Fast wäre der Blog dem Reflex, zu schreiben, im neuen Jahr könne es nur besser werden, erlegen. Gerade noch rechtzeitig kam ihm jedoch der Tiger in den Sinn – wir schreiben das Jahr des Tigers, und da, wie nicht anders zu erwarten war, die Ratte und der Ochse kläglich versagt haben, muss das vermutlich stärkste Tier, das die Chinesen in petto haben, es nun richten. Ein Elefant wäre dem Blog natürlich lieber gewesen. Jedoch wird der nicht als Sternzeichen geführt. Im Jahr des Tigers auf dessen Stärke zu vertrauen bringt noch den Vorteil mit sich, Vorsätze, die man nun unschwer im neuen Jahr umsetzen möchte, schnell vergessen zu können, zumal wenn das zur Folge hat, dem rate race zu entkommen. Wenn der Blog sich ertappt fühlt, zu sündigen, weil in einem Artikel, in dem der CO2-Austoß der Milliardäre angeprangert wird, der Autor schreibt, der Umwelt zuliebe verkneife er sich, Mangos zu essen, dann ist es höchste Zeit, auszusteigen bzw. den einen oder anderen Frevel (wie das Essen einer Ananas) weiter begehen zu wollen. Wenn man so will hat das Jahr des Tigers dazu beitragen, den Blog zu einem Tiger-Kätzchen werden zu lassen. Als Tiger-Kätzchen hat man natürlich in der Politik, in der es nur so von Tigern, vor allem im Ausland, wimmelt, keine Chance. Alle wissen, dass Putin einer ist. Dass er sich in der Zeit, als zwischen Russland und dem Westen noch eitler Sonnenschein herrschte, aktiv für deren Schutz eingesetzt hat, wirkt heute wie ein Wink mit dem Zaunpfahl bzw. wie das plötzliche Fauchen eines sibirischen Tigers, der sich unsichtbar im Unterholz getarnt hat. (Wegen des vielen Schnees in Sibirien, hervorgerufen durch den Klimawandel ist heute wieder dessen Einsatz gefragt – der erschwert ihm das Jagen. Zum anderen ist er nun leichte Beute für Wilderer.) Kann Scholz auch Tiger? Das wird er wohl müssen. Der Blog ist jedoch skeptisch. Zu gerne beschäftigen sich Politiker mit Dingen, die unwichtig sind. So auch der Bundeskanzler, der das Land wegen Corona gespalten sieht (in Imfpbefürwörter und -gegner) und damit die falschen Prioritäten setzt.

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